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Malerei, Text, Video, Bild, Fotografie

Dieser Artikel hat mich sehr traurig gestimmt, ich kann aber nicht mehr als es einfach weiterzugeben, damit JEDER sich seine eigene Meinung bildet: Ein schreckliches Kriegsverbrechen der USA: URANMUNITION

Ich selbst würde nicht gerne sagen, die USA per se hätte diese Verbrechen verübt, sondern es sind immer Menschen im Verborgenen, die sich auch sehr in Sicherheit wiegen, die Anzahl ist aber unbekannt, die unser aller Gesundheit, und die der Erde einfach aufs Spiel setzen, aber töten und verseuchen! Es spielt keine Rolle, dass ich selbst aus dem Irak zur Hälfte stamme, es ist ein Verbrechen gegen uns alle!!!  Auch die Täter gegen sich selbst! – Selbst wenn ihnen jede Sensibilität für ihre Tat fehlt. 

Wer Verbrechen begeht, muss leider immer weiter tun..

Überall wo die US-Army ihre schmutzigen Finger im Spiel hat, gibt es Folter, Tod und Verderben. Das wußten wir schon vom Koreakrieg, vom Vietnamkrieg, vom Golfkrieg, von Jugoslawien und Afghanistan…

Quelle: Ein schreckliches Kriegsverbrechen der USA: URANMUNITION

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Ausstellung Wasserleben im Wiener Wasserturm

Eine gelungene Eröffnung unserer Ausstellung mit dem Thema Wasser – als Lebensquelle und künstlerischer Inspiration

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Der Untertitel zur Ausstellung lautete: stilles Wasser – reißende Fluten, es war bezogen auf Gemütszustände des Menschen, sozusagen – der bildenden Kunst wäre jeder Menschen – Charakter willkommen um kreativ etwas zuwege zu bringen, jeder müsste sich aber letztendlich auf die gleiche Bedingung einlassen, keine Abkürzungen und Bevorzugung irgendeines Menschentyp, Geschlecht, als auch einer Region, wie auch reich oder arm. Die mehr ästhetische Annäherung an das Element Wasser, die in dieser Ausstellung vorherrschte, sollte erst recht der Bedeutung von Wasser in jeglicher Hinsicht Gewicht geben. Zur Ausstellung publizierte ich einen Katalog mit den Arbeiten der ausstellenden Künstler. Es waren in dem Fall Menschen, die ich schon über Jahre aus Freundschaft kenne. Zuletzt lernte ich auch noch Simon Sonnleiten kennen, der bei der Ausstellung auf seiner Hangtrommel wunderbare Klänge zauberte, die die Stimmung im Turm noch großartiger machte, – sowohl im Bezug zum Ambiente des schönen Wasserturms als natürlich zu den Arbeiten der Künstler: Heidi Wimmer, Wanda Wessely, Julia Scharinger-Schöttel, Thomas Prack, Thomas Fritsch, Claudia Christof und mich. (Einmal die Aufzählung in die verkehrte Richtung). Der Mensch hat die Verantwortung für unsere so wichtige Ressource Wasser als auch dafür zu sorgen, dass Meere und Ozeane sauber gehalten werden, wie auch gereinigt werden sollten. Wenn wir für Kinder T-Shirts drucken mit lustigen Delphine darauf, oder diese Wunder der Natur gemeinsam schon einmal in Wassershows bewundern müssen, wie sie hoch hinaus aus dem Wasser springen und unser Gemüt erheitern, aber in den Meeren auf diesem Planeten zulassen, dass diese wunderbaren Tiere, wie auch alle anderen Meereskreaturen, an unserem Dreck (von Feinplastik bis jedes Art an Plastik-Gerümpel) das allein von den Transportschiffen herruht, weil einfach ins Meer geschmissen, an die sich die Meerestiere verfangen und elendig zugrunde gehen, dann haben wir alles verspielt, uns als gute Geschöpfe hinzustellen. Denn es ist zurzeit wirklich eine grausliche Tatsache, dass wir Schlimmes verrichten, und alles ausbeuten, weil wir uns vor allem nicht reduzieren können. Es liegt gerade auch bei den Künstlern, die letzten Prediger unserer Zeit, das Augenmerk da hinzulenken, damit unsere Umwelt, eine bessere Umwelt wird, damit wir unser Spiegelbild im Wasser mit einem ehrlichen Lächeln wieder betrachten dürfen.

Ich freue mich, dass es sehr positive Meldungen zur Ausstellung und meiner Arbeit als „Kurator“ gegeben hat. Ich danke für dieses Lob. Lieber wäre mir aber ein besseres Umgehen mit unserer Natur, dem Wasser und das Leben darin.

Foto: Einblick in die Ausstellung, Aufnahme von H.Wimmer


Malerei 2014 und Katalog

Eines meiner Arbeiten 2014/ Öl auf Leinwand   180 x 140 cm

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Lesung aus dem Smarthandy in Dialekt

Lesung Smarthandy

 

                             „Ich denk mal, es wird wieder eher ein Theater im guten Sinn, als a Lesung – mal schauen.“

Ich war nicht nervös, aber recht müde, dann Kaffee zum falschen Zeitpunkt getrunken, war ja wegen des Rundgangs fürn 2ten und 20ten Bezirk schon zwei Stunden vorher da. Es gab ja auch meine neuesten Bilder zu sehen.  Der Kaffee und das Warten haben mich doch dann nervös gestimmt, musste mehrmals aufs Klo auch knapp vor Beginn, und darüber lachen, weil die Tür zum WC direkt zum Lesesaal führte, so als wär´s eine Hinterbühne –  in meiner Phantasie dachte, ich komme verspätet da heraus, und alle sind da und klatschen, dass ich jetzt endlich aus dem Klo komme:  „Ja! Er hat seinen Durchfall besiegt“.  So wars dann aber eh nicht. Menschen kamen und die haben mich beruhigt, eine Wärmepakung hat auch sehr geholfen, es konnte dann beginnen. Ich habe mich sehr gefreut, ein sehr interessiertes Publikum vorgefunden zu haben, und das war sehr schön.  Fünf der sieben Geschichten trug ich vor.  Ich danke allen die dabei waren und so auch der GB 20 für die Organisation und auch für die Idee. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es vielen gefallen hat und dass das Üben zuhause nicht umsonst gewesen ist.  Denn es muss dann schon eine Aufführung her, sonst nur so allein, ja, geht auch aber es fehlt das Gegenüber. Die Geschichten kann man so verschieden lesen, dass sich immer ein anderer Eindruck ergibt. Es hat sich für mich herausgestellt, dass je weniger ich Schauspiele, desto besser ist es – für die Geschichte natürlich und dem Zuhörer.  Das habe ich erst über Videoaufnahmen sehen können. Bei King of the road war es einfacher, da spielte ich mich selbst, hier bei den Wienerischen Texten ist es komplizierter. Es wollte und wollte nicht werden. Die letzte Geschichte mit der Reise nach Paris „Schuid woa die Sun“,  habe ich noch am selben Tag umgeschrieben und nochmals geübt, für dass sie dann endlich funktioniert. Es war eine große Erfahrung.

Die Geschichte oder eher das Gedicht:  „Es gibt kan Reim auf mi“, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt, auswendig vorzutragen, das ging dann doch nicht so. Da hätte ich von Anfang an, es ohne Sicherheitsnetz, also ohne dem Smarthandy zum Lesen, machen müssen, das wäre eine andere Ausgangslage. Spielte glaube ich fürs Publikum aber keine Rolle. Es ging ja zu allererst um das Hören einer guten Geschichte.

 


Im Ubik, (Fuck the curator but love the gallerist)

Mein Beitrag gegen Scheib (linkes Bild)Innenansicht Außenansicht des Abends

Eine spontane Ausstellung, das heißt, ich wurde einfach von Michaela Kirchknopf kontaktiert, ob ich mitmachen würde, bei dieser Ausstellung, wo Künstler aufgerufen wurden, einfach ihre Arbeit mitzubringen und im Ubik auszustellen. Nachher vielleicht zu tauschen mit einem Werk eines anderen. War ein schöner Abend am 13. Juli, 2013

Unterste Foto, Beitrag von mir, linkes Bild gegen Scheibe, (Öl/Spray/Plexiglas)


Plastilinskulpturen im Arteum (Mai 2013) Art2go

Ausstellung im Arteum 1 Flüchtlingsboot

Körperliche Schwäche zwang mich zu diesem sehr angenehmen Arbeitsmaterial, dem Plastilin.

Ich konnte es im liegen bearbeiten. Es ist allerdings nie hart und so auch leicht veränderbar bis zerstörbar, genau diese zwei Dinge faszinieren mich wiederum daran. Weiß noch nicht wie weit ich da gehen werde, weil mir die Malerei schon sehr wichtig ist, aber so dazwischen kann ich auch das machen und noch dazu, aktuelle Themen aufgreifen. Gezeigt wurden sie, während Art2go, Künstlerrundgang in Hernals, 2013
1. Frühlingsgefühle, zwei rote Bären. Da steht die Frage, ob die Tiere es nicht einfach besser können.

2. Das Flüchtlingsboot. Mit Flucht und Immigration habe ich mich oft auseinandersetzten müssen, kann man sagen.

3. Give me shelter (Mensch sucht Zuflucht in einem Handschuh) von Max Klingers „Ein Handschuh“ Serie, inspiriert.
Give me shelter


Malerei 2013

Der weg ist lang, und um das Ausstellen alleine kann es schon lange nicht mehr gehen, mehr um die Urpsungsleidenschaft, die mich als einen erst Mittezwanzigjährigen erfasst hatte, und so setzte ich meine Arbeit fort, aber mit weitem Blick über was um mich geschieht.
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