Ausstellung Wasserleben im Wiener Wasserturm

Eine gelungene Eröffnung unserer Ausstellung mit dem Thema Wasser – als Lebensquelle und künstlerischer Inspiration

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Der Untertitel zur Ausstellung lautete: stilles Wasser – reißende Fluten, es war bezogen auf Gemütszustände des Menschen, sozusagen – der bildenden Kunst wäre jeder Menschen – Charakter willkommen um kreativ etwas zuwege zu bringen, jeder müsste sich aber letztendlich auf die gleiche Bedingung einlassen, keine Abkürzungen und Bevorzugung irgendeines Menschentyp, Geschlecht, als auch einer Region, wie auch reich oder arm. Die mehr ästhetische Annäherung an das Element Wasser, die in dieser Ausstellung vorherrschte, sollte erst recht der Bedeutung von Wasser in jeglicher Hinsicht Gewicht geben. Zur Ausstellung publizierte ich einen Katalog mit den Arbeiten der ausstellenden Künstler. Es waren in dem Fall Menschen, die ich schon über Jahre aus Freundschaft kenne. Zuletzt lernte ich auch noch Simon Sonnleiten kennen, der bei der Ausstellung auf seiner Hangtrommel wunderbare Klänge zauberte, die die Stimmung im Turm noch großartiger machte, – sowohl im Bezug zum Ambiente des schönen Wasserturms als natürlich zu den Arbeiten der Künstler: Heidi Wimmer, Wanda Wessely, Julia Scharinger-Schöttel, Thomas Prack, Thomas Fritsch, Claudia Christof und mich. (Einmal die Aufzählung in die verkehrte Richtung). Der Mensch hat die Verantwortung für unsere so wichtige Ressource Wasser als auch dafür zu sorgen, dass Meere und Ozeane sauber gehalten werden, wie auch gereinigt werden sollten. Wenn wir für Kinder T-Shirts drucken mit lustigen Delphine darauf, oder diese Wunder der Natur gemeinsam schon einmal in Wassershows bewundern müssen, wie sie hoch hinaus aus dem Wasser springen und unser Gemüt erheitern, aber in den Meeren auf diesem Planeten zulassen, dass diese wunderbaren Tiere, wie auch alle anderen Meereskreaturen, an unserem Dreck (von Feinplastik bis jedes Art an Plastik-Gerümpel) das allein von den Transportschiffen herruht, weil einfach ins Meer geschmissen, an die sich die Meerestiere verfangen und elendig zugrunde gehen, dann haben wir alles verspielt, uns als gute Geschöpfe hinzustellen. Denn es ist zurzeit wirklich eine grausliche Tatsache, dass wir Schlimmes verrichten, und alles ausbeuten, weil wir uns vor allem nicht reduzieren können. Es liegt gerade auch bei den Künstlern, die letzten Prediger unserer Zeit, das Augenmerk da hinzulenken, damit unsere Umwelt, eine bessere Umwelt wird, damit wir unser Spiegelbild im Wasser mit einem ehrlichen Lächeln wieder betrachten dürfen.

Ich freue mich, dass es sehr positive Meldungen zur Ausstellung und meiner Arbeit als „Kurator“ gegeben hat. Ich danke für dieses Lob. Lieber wäre mir aber ein besseres Umgehen mit unserer Natur, dem Wasser und das Leben darin.

Foto: Einblick in die Ausstellung, Aufnahme von H.Wimmer

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