Monatsarchiv: Dezember 2010

Neues Buch

Ich arbeite leider in sehr unregelmäßigen Abständen an diesem neuen Buch von mir. Eigentlich hätte es schon fertiggeschrieben sein sollen.  Echt zum Lachen. Andererseits aber, je mehr ich an die Thematik denke, wird es klarer, dass es eine schwieriges Thema ist und doch um Menchen handelt, die in diesem Buch auch sehr menschlich erscheinen sollen. Deshalb braucht es so viel Zeit. Noch vor kurzem hieß das Buch: „Mein Umfeld“. Ich habe es jetzt umbenannt. Bin das Buch geistig durchgegangen und es hat mich so zu diesem Satz gebracht. Wahrscheinlich hat es einfach etwas mit dem Alter zu tun. Es handelt auch um Menschen, die um die Vierzig und älter sind. Aber jüngere können es genau so verstehen und lesen.

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Fotografie

In den letzten zwei Jahren habe ich ein Medium betreten, das ich eigentlich eher nicht mag: Die Fotografie. Das alles kam, weil ich die Fotografin Laura Heneis kennen gelernt habe. Mit dem Einblick in ihre Arbeit habe ich mich a bissel versöhnt. Sie hat mich dann sogar ermuntert, wieder etwas zu tun. Das heißt etwas im Bereich Bildender Kunst. Ich hatte Malerei fast aufgegeben und schrieb nur mehr. Mit dem Fotoapparat, den sie mir zu Weihnachten 2008 schenkte, um mir insgeheim zu sagen: „Gehe in die Welt hinaus, und versöhne dich auch mit deiner Umgebung“, so habe ich es verstanden, habe ich dann zu fotografieren begonnen. Zunächst fotografierte ich nur Frauenbeine, um mir abends im Bett, eine gewisse Lust zu schenken. Aber es wurde mehr daraus………

Aufnahme auf der Fähre zwischen Kos und Kalymnos, 2009

 

Das knallige Hellblau, die gelbe Linie, eine Art Grenze, mit den cognac farbenen Stiefeln gefiel mir.

Eine recht gefährliche Aufnahme, wie sich dann später herausstellte. Denn sie wurde von den Stewardessen bemerkt. Eine eigenartige Freundlichkeit kam von ihnen rüber, als sie an mir vorbeigingen. Man muss nicht Kriegsfotograf sein, um eine gewisse „Gefahr“ zu spüren.

Aufgenommen während einer Vernissage in der Gebietsbetreuung 1200. Der Boden war sehr grell, und das hat mir schon einmal gefallen.


Erzählungen/Texte/Stücke

Es hat damit angefangen, dass ich keine körperliche Kraft mehr hatte für die Malerei, und es kam einfach die Sprache, für die gegebene, schwierige Lebenssituation in der ich steckte. Das war 2004. Ab da begann ich zu schreiben. Jeden Tag. Zuerst sogenannte Frühstückstexte, und dann wurden es auch Erzählungen und Theaterstücke.

Meine Sprache ist eine sprechende Sprache. Das heißt, meine Prosa strebt eher zum Theater, oder zu einem Hörspiel als zum einem Buch zum Lesen. Es ist zumeist eine sehr emotional, geladene Sprache, doch sie hat auch viele andere Facetten, die ich hoffe, bald hier zeigen zu können.

ali


Erzählungen/Theaterstücke