Ratgeber für junge Menschen in Kreativität

 

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Wenn mich ein junger Mensch fragen würde, was ist das wichtigste um ein guter Künstler werden zu können? Welche Aspekte spielen da eine mitentscheidende Rolle? Soll ich etwa im Ausland studieren, habe ich dann mehr Chancen? Was ist neben Talent wichtig?

Ich würde ein wenig lächeln, nicht auslachen, denn ich hatte in dem Alter, so um die zwanzig herum, ähnliche Fragen am Herzen, und hätte gerne einen Ratgeber gehabt, der mir einen Hinweis gegeben hätte, auf was es ankommt. Was ist fleiß? Sind das nur die Arbeitsstunden im Atelier oder wie kann man das sehen….?

Das sind nicht leicht zu klärende Fragen, es gibt so viele Zugänge. Ich würde gerne jedem jungen Menschen den Rat geben, mach dir einmal keine Sorgen um deine Arbeit, ob und wie sie entstehen wird. Sie wird entstehen, wenn du sie wirklich machen willst. Als erstes sollte du dir nur um eine einzige Sache Gedanken machen, nämlich um dich selbst, nur um dich selbst. Um deine Beschaffenheit. Was du für ein Mensch bist. Bist du sensibel? Vielleicht zu sehr sensibel, das ist ideal für die Kunst, aber kann auch verhängnisvoll sein, den die Welt der Kunst ist hart, kann dich in verhängnisvolle Bahnen bringen. Aber Sensibilität ist wohl eine Grundvoraussetzung. Mach dir klar, warum du Kunst machen willst, willst du vielleicht nur ein Bohemian sein, einer der gegen das System rebelliert, der sich nicht einordnen will. Ist es so? Dann wirds auch ein schwerer Weg. Geht es um die Freiheit..! Geht es nur darum, willst du nur frei sein? Das kann ganz schön langweilig werden. Bist du ein ehrgeiziger Mensch, der den Erfolg sucht, irgendjemand oder gar sehr viele beeindrucken will? Kann das sein? Gar ein Narzisst, ein gefühlloser Mensch, auf der suche nach Kompensation für sein schwach ausgebildetes Selbstwertgefühl. Nicht falsch verstehen, viele zeigen sich, mit einem der Art starken Selbstwert, sie wären gar die besten, aber es ist nur ihre Einbildung, da kann man nichts lernen. Lernen kann man nur, wenn man fähig ist über sich selbst zu reflektieren! Denke darüber nach, aus welchen Grund, du etwas machen willst. Du ersparst dir viel Ärger und gewinnst Zeit für Besseres.

Nicht nur als Künstler, überhaupt, überhaupt im Leben.

Man stelle sich vor, ein Narzisst wird Rechtsanwalt oder noch schlimmer Richter

Was für eine verhängnisvolle Angelegenheit, zu lesen im Buch von Albert Camus „Der Fall“, wo es um einen Anwalt geht, der sein ganzes Leben um Anerkennung kämpft und so eben im Beruf, nur Unheil anstiftet, dabei selbst immer mehr dem Abgrund entgegen schaut.

Wie viel geht verloren, wenn wir unsere ganze Energie ständig unseren psychischen Unzulänglichkeiten widmen müssen, sie ausleben müssen. bevor wir uns um die Sache selbst besonnen und mit echter, ehrlicher Tatkraft widmen.

Junge Menschen sollten von früh weg, sich klar machen, was in ihnen wirklich vorgeht.

Kunst, echtes Leben hat mit viel Courage zu tun, wenn man das nicht zeigen kann, dann – ich weiß nicht, vielleicht lieber etwas ohne Courage.

Ich meine hier, um es klar auszudrücken, eine Courage gegen die eigene Psyche, und das mitgeschleppte Gerümpel, welches einem einfach mal natürlich mitgegeben wird, jetzt aber die Entscheidung bei einem selbst liegt, wie reagiere ich drauf, werde ich ein charaktervoller Mensch oder ein charakterloser. Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen.  Am Ende will doch jeder wissen, wer er wirklich gewesen ist, und warum so vieles so gekommen ist, wie es eben gekommen ist. Am Ende zumindest.

Es gibt nichts Schlimmeres als wenn ein Künstler sich selbst belügt,  nur weil er nicht mutig genug war, in sich selbst hineinzuschauen, um dann die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn das nicht stattfindet, dann lebt man eher in einem jämmerlichen Leben, egal wie sehr es einem gelingt, sich abzulenken, sei es durch Drogen, oder anderer Art von Süchten, wie auch der alltäglichen Belanglosigkeiten, ach wie viele gibt es…!

Ein junger Mensch sollte sich im klaren sein, dass er einen komplizierten Geist mit sich trägt, den er nur im Mitmenschlichen erproben kann und so sich selbst kennen lernen kann und nicht in Einsamkeit. Das Mitmenschliche sollte ihm zu Leitung für sich selbst helfen, für eine Welt des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Respekts.

Dann kann er sein egozentrisches Magnetfeld durchbrechen, und lebt jenseits dieser, und kann mit so viel Befreiung, den Reichtum ernten, der da auf alle warten würde, natürlich geistiger Natur.

Möge es gelingen, dass junge Menschen auf das kommen, den Blick auf sich selbst von früh weg zu richten, ohne Angst vor dem, was sie da entdecken könnten, sie sind noch jung und können noch so viel ändern. Und ihr junge Leute, lasst ab vom Ehrgeiz, denn der erste Ehrgeizling hat die Welt verdorben.


Dieser Artikel hat mich sehr traurig gestimmt, ich kann aber nicht mehr als es einfach weiterzugeben, damit JEDER sich seine eigene Meinung bildet: Ein schreckliches Kriegsverbrechen der USA: URANMUNITION

Ich selbst würde nicht gerne sagen, die USA per se hätte diese Verbrechen verübt, sondern es sind immer Menschen im Verborgenen, die sich auch sehr in Sicherheit wiegen, die Anzahl ist aber unbekannt, die unser aller Gesundheit, und die der Erde einfach aufs Spiel setzen, aber töten und verseuchen! Es spielt keine Rolle, dass ich selbst aus dem Irak zur Hälfte stamme, es ist ein Verbrechen gegen uns alle!!!  Auch die Täter gegen sich selbst! – Selbst wenn ihnen jede Sensibilität für ihre Tat fehlt. 

Wer Verbrechen begeht, muss leider immer weiter tun..

Überall wo die US-Army ihre schmutzigen Finger im Spiel hat, gibt es Folter, Tod und Verderben. Das wußten wir schon vom Koreakrieg, vom Vietnamkrieg, vom Golfkrieg, von Jugoslawien und Afghanistan…

Quelle: Ein schreckliches Kriegsverbrechen der USA: URANMUNITION


Ausstellung Wasserleben im Wiener Wasserturm

Eine gelungene Eröffnung unserer Ausstellung mit dem Thema Wasser – als Lebensquelle und künstlerischer Inspiration

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Der Untertitel zur Ausstellung lautete: stilles Wasser – reißende Fluten, es war bezogen auf Gemütszustände des Menschen, sozusagen – der bildenden Kunst wäre jeder Menschen – Charakter willkommen um kreativ etwas zuwege zu bringen, jeder müsste sich aber letztendlich auf die gleiche Bedingung einlassen, keine Abkürzungen und Bevorzugung irgendeines Menschentyp, Geschlecht, als auch einer Region, wie auch reich oder arm. Die mehr ästhetische Annäherung an das Element Wasser, die in dieser Ausstellung vorherrschte, sollte erst recht der Bedeutung von Wasser in jeglicher Hinsicht Gewicht geben. Zur Ausstellung publizierte ich einen Katalog mit den Arbeiten der ausstellenden Künstler. Es waren in dem Fall Menschen, die ich schon über Jahre aus Freundschaft kenne. Zuletzt lernte ich auch noch Simon Sonnleiten kennen, der bei der Ausstellung auf seiner Hangtrommel wunderbare Klänge zauberte, die die Stimmung im Turm noch großartiger machte, – sowohl im Bezug zum Ambiente des schönen Wasserturms als natürlich zu den Arbeiten der Künstler: Heidi Wimmer, Wanda Wessely, Julia Scharinger-Schöttel, Thomas Prack, Thomas Fritsch, Claudia Christof und mich. (Einmal die Aufzählung in die verkehrte Richtung). Der Mensch hat die Verantwortung für unsere so wichtige Ressource Wasser als auch dafür zu sorgen, dass Meere und Ozeane sauber gehalten werden, wie auch gereinigt werden sollten. Wenn wir für Kinder T-Shirts drucken mit lustigen Delphine darauf, oder diese Wunder der Natur gemeinsam schon einmal in Wassershows bewundern müssen, wie sie hoch hinaus aus dem Wasser springen und unser Gemüt erheitern, aber in den Meeren auf diesem Planeten zulassen, dass diese wunderbaren Tiere, wie auch alle anderen Meereskreaturen, an unserem Dreck (von Feinplastik bis jedes Art an Plastik-Gerümpel) das allein von den Transportschiffen herruht, weil einfach ins Meer geschmissen, an die sich die Meerestiere verfangen und elendig zugrunde gehen, dann haben wir alles verspielt, uns als gute Geschöpfe hinzustellen. Denn es ist zurzeit wirklich eine grausliche Tatsache, dass wir Schlimmes verrichten, und alles ausbeuten, weil wir uns vor allem nicht reduzieren können. Es liegt gerade auch bei den Künstlern, die letzten Prediger unserer Zeit, das Augenmerk da hinzulenken, damit unsere Umwelt, eine bessere Umwelt wird, damit wir unser Spiegelbild im Wasser mit einem ehrlichen Lächeln wieder betrachten dürfen.

Ich freue mich, dass es sehr positive Meldungen zur Ausstellung und meiner Arbeit als „Kurator“ gegeben hat. Ich danke für dieses Lob. Lieber wäre mir aber ein besseres Umgehen mit unserer Natur, dem Wasser und das Leben darin.

Foto: Einblick in die Ausstellung, Aufnahme von H.Wimmer


Malerei 2014 und Katalog

Eines meiner Arbeiten 2014/ Öl auf Leinwand   180 x 140 cm

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Lesung aus dem Smarthandy in Dialekt

Lesung Smarthandy

 

                             „Ich denk mal, es wird wieder eher ein Theater im guten Sinn, als a Lesung – mal schauen.“

Ich war nicht nervös, aber recht müde, dann Kaffee zum falschen Zeitpunkt getrunken, war ja wegen des Rundgangs fürn 2ten und 20ten Bezirk schon zwei Stunden vorher da. Es gab ja auch meine neuesten Bilder zu sehen.  Der Kaffee und das Warten haben mich doch dann nervös gestimmt, musste mehrmals aufs Klo auch knapp vor Beginn, und darüber lachen, weil die Tür zum WC direkt zum Lesesaal führte, so als wär´s eine Hinterbühne –  in meiner Phantasie dachte, ich komme verspätet da heraus, und alle sind da und klatschen, dass ich jetzt endlich aus dem Klo komme:  „Ja! Er hat seinen Durchfall besiegt“.  So wars dann aber eh nicht. Menschen kamen und die haben mich beruhigt, eine Wärmepakung hat auch sehr geholfen, es konnte dann beginnen. Ich habe mich sehr gefreut, ein sehr interessiertes Publikum vorgefunden zu haben, und das war sehr schön.  Fünf der sieben Geschichten trug ich vor.  Ich danke allen die dabei waren und so auch der GB 20 für die Organisation und auch für die Idee. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es vielen gefallen hat und dass das Üben zuhause nicht umsonst gewesen ist.  Denn es muss dann schon eine Aufführung her, sonst nur so allein, ja, geht auch aber es fehlt das Gegenüber. Die Geschichten kann man so verschieden lesen, dass sich immer ein anderer Eindruck ergibt. Es hat sich für mich herausgestellt, dass je weniger ich Schauspiele, desto besser ist es – für die Geschichte natürlich und dem Zuhörer.  Das habe ich erst über Videoaufnahmen sehen können. Bei King of the road war es einfacher, da spielte ich mich selbst, hier bei den Wienerischen Texten ist es komplizierter. Es wollte und wollte nicht werden. Die letzte Geschichte mit der Reise nach Paris „Schuid woa die Sun“,  habe ich noch am selben Tag umgeschrieben und nochmals geübt, für dass sie dann endlich funktioniert. Es war eine große Erfahrung.

Die Geschichte oder eher das Gedicht:  „Es gibt kan Reim auf mi“, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt, auswendig vorzutragen, das ging dann doch nicht so. Da hätte ich von Anfang an, es ohne Sicherheitsnetz, also ohne dem Smarthandy zum Lesen, machen müssen, das wäre eine andere Ausgangslage. Spielte glaube ich fürs Publikum aber keine Rolle. Es ging ja zu allererst um das Hören einer guten Geschichte.

 


Im Ubik, (Fuck the curator but love the gallerist)

Mein Beitrag gegen Scheib (linkes Bild)Innenansicht Außenansicht des Abends

Eine spontane Ausstellung, das heißt, ich wurde einfach von Michaela Kirchknopf kontaktiert, ob ich mitmachen würde, bei dieser Ausstellung, wo Künstler aufgerufen wurden, einfach ihre Arbeit mitzubringen und im Ubik auszustellen. Nachher vielleicht zu tauschen mit einem Werk eines anderen. War ein schöner Abend am 13. Juli, 2013

Unterste Foto, Beitrag von mir, linkes Bild gegen Scheibe, (Öl/Spray/Plexiglas)


Plastilinskulpturen im Arteum (Mai 2013) Art2go

Ausstellung im Arteum 1 Flüchtlingsboot

Körperliche Schwäche zwang mich zu diesem sehr angenehmen Arbeitsmaterial, dem Plastilin.

Ich konnte es im liegen bearbeiten. Es ist allerdings nie hart und so auch leicht veränderbar bis zerstörbar, genau diese zwei Dinge faszinieren mich wiederum daran. Weiß noch nicht wie weit ich da gehen werde, weil mir die Malerei schon sehr wichtig ist, aber so dazwischen kann ich auch das machen und noch dazu, aktuelle Themen aufgreifen. Gezeigt wurden sie, während Art2go, Künstlerrundgang in Hernals, 2013
1. Frühlingsgefühle, zwei rote Bären. Da steht die Frage, ob die Tiere es nicht einfach besser können.

2. Das Flüchtlingsboot. Mit Flucht und Immigration habe ich mich oft auseinandersetzten müssen, kann man sagen.

3. Give me shelter (Mensch sucht Zuflucht in einem Handschuh) von Max Klingers „Ein Handschuh“ Serie, inspiriert.
Give me shelter


Malerei 2013

Der weg ist lang, und um das Ausstellen alleine kann es schon lange nicht mehr gehen, mehr um die Urpsungsleidenschaft, die mich als einen erst Mittezwanzigjährigen erfasst hatte, und so setzte ich meine Arbeit fort, aber mit weitem Blick über was um mich geschieht.
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Ausstellung Eyes on/ Monat der Fotografie

Im Rahmen von Eyes on, Monat der Fotografie habe ich Fotos aus dem Luftschutzkeller und dem Krieg nachgestellt. Es ist eine Kamera, die versucht das innere, emotionale Gefühl nach Außen zu transportieren, – mit Blickfeld auf die kalten Räume des Kellers und mich als Akteur. Vier Bilder dieser Serie stelle ich aus.

 

 


Und langsam geht es weiter

Hin und wieder geht was weiter und darüber kann man sehr glücklich sein. Manchmal sind die Bilder leider zu groß und stehen dann nur im Weg. Da stellen sich die Gedanken auf wohin damit und wozu?! Aber irgendwo muss es hinkommen und wenn nicht, dann doch wieder ins alte Atelier und sein Lager.

Bild ohne Titel, 2011, 170 x 130 cm, Öl/Leinwand

Bild ca. 60 breit, Öl/Leinwand

160 x 100 cm, Öl/Leinwand